1369 ließ Francesco Petrarca (Arezzo 1304 – Arquà 1374), des ständigen Umherirrens müde und bereits alt und krank, ein Haus im euganeischen Dorf Arquà für sich umbauen und wählte es als Zu- fl uchtsstätte für seine letzten Tage. Hier verbrachte er seinen Lebensabend in Ruhe, umgeben von neuen und alten Freunden, im Kreise der Familie: der Tochter Francesca, dem Schwiegersohn Francescuolo da Brossano und der Enkelin Eletta. Hier ging er seinen Studien nach und starb schließlich in der Nacht vom 18. auf den 19. Juli 1374, den Kopf auf seine geliebten Bücher gesenkt. Schon Mitte del 16. Jhs. War das Haus zum Museum geworden. Im Haus stehen noch auch der Stuhl und der Bücherschrank, die Petrarca benutzt haben soll, und die Wände sind mit von Texten des Canzoniere inspirierten Fresken geschmückt.
Via Valleselle, 4 - Arquà Petrarca
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